Krabbelgruppe, PEKIP und Babyschwimmen -brauch ich das?

Krabbelgruppe

Ist der lang ersehnte Erdenbürger erstmal auf der Welt, fragen sich viele frische Mamas und Papas, wie man das Kind am besten fördern und fordern kann. Das Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten für Eltern und Kind sind oft unübersichtlich und stellt junge Eltern vor die Frage :

Was ist sinnvoll und was unnötig?

Wir stellen die beliebtesten Angebote einmal vor und sagen Dir, was interessant für Dich und Dein Kind sein könnte.

Die Krabbelgruppe

Krabbelgruppen gibt es fast in jeder Gemeinde und bieten jungen Eltern einen Platz zum Austausch und Kennenlernen. Die Struktur der Krabbelgruppe kann so vielfältig sein wie die Kinder selbst. Während manche Krabbelgruppe in lockerer Atmosphäre zum gemeinsamen spielen und austauschen einladen, bietet manch andere Krabbelgruppe ein festes Programm für seine Mitglieder.

Krabbelgruppe, PEKIP und Babyschwimmen -brauch ich das?

In jedem Fall ist die Krabbelgruppe eine gute Möglichkeit andere junge Eltern kennenzulernen und den Kindern die Möglichkeit zu geben, mit Gleichaltrigen zu spielen und erste soziale Kontakte zu knüpfen. Besonders Eltern ohne weitere Kinder schätzen es sehr, in der Krabbelgruppe nicht nur Rat zu bekommen und Erfahrungen auszutauschen, sondern auch eine kleine Auszeit vom Alltag zu erhalten.

Für Kinder, die ohne Geschwister haben, lohnt sich der regelmäßige Besuch einer Krabbelgruppe. Hier lernen die Kleinen schon vor der Kindergartenzeit den Umgang mit anderen Kindern, gemeinsames spielen und teilen.

Was sind Pekip Kurse?

Pekip ist die Abkürzung für das Prager Eltern Kind Programm und begleitet die Beziehung zwischen Mutter/Vater und Kind im ersten Lebensjahr. Speziell ausgebildete Kursleiterinnen führen die Pekip-Gruppen und bieten Hilfestellung bei der Förderung des Kindes. Pekip wird bereits ab der 4. Lebenswoche des Babys begonnen und soll frühkindliche Förderung und präventive Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit enthalten.

Pekip wurde in den 60er Jahren durch den tschechischen Psychologen Jaroslav Koch bekannt. Auch heute wendet man die Lehren des Prager Psychologen an. In Pekip-Gruppen werden die jungen Babys nackt in beheizten Räumen intensiv von den Eltern mit Anleitung der erfahrenen Kursleiterin gefördert. In kleinen Gruppen von bis zu 8 Babys soll Pekip das Kind aktiv fordern und zu neuen Sinneseindrücken anregen.

Zwar sind die Erfolge bei Pekip häufig umstritten, Pekip-Befürwörter sind von der frühkindlichen Förderung aber überzeugt. Wenn Du großen Wert auf die frühe Förderung Deines Babys legst, könnte Pekip eine Möglichkeit zur Beschäftigung für Dich und Dein Baby sein.

Das Babyschwimmen

Babys haben 9 Monate im Wasser verbracht, das Element ist für die Kleinsten also gar nichts Neues oder gar gefährliches. Babyschwimmen wird ab dem 4. Lebensmonat empfohlen. Grundsätzlich sollte vor dem ersten Besuch des Schwimmkurses aber ein Kinderarzt seine Unbedenklichkeit erklären.
Beim Babyschwimmen spüren die Jüngsten nicht nur die besonderen, fließenden Bewegungsabläufe im erwärmten Nass, sondern lernen Eltern sichere Handgriffe um das Baby im nassen Elementen richtig zu halten.

Schwimmen ist nicht nur für Erwachsene gesundheitsförderlich, denn des Babys Skelettstruktur wird durch die Bewegungen im Wasser optimal gefördert und gefestigt. Außerdem erlernt es im Wasser selbstständig das tiefe einatmen und eine gesteuerte Atmung.

Beim gemeinsamen Plantschen im Wasser gewinnt das Kind Vertrauen und wird sich auch später im kühlen Nass unbeschwert aufhalten. Doch nicht nur für den kleinen Erdenbürger ist Babyschwimmen eine Freude. Auch Mama freut sich nach dem regelmäßigen Besuch des Babyschwimmkurses über eine schnelle Rückbildung des Körpers und verlorene Babypfunde.

Was ist nun das Beste für Dich und Dein Kind?

Sicher gibt es auch in Deiner Stadt zahlreiche Angebote für Mutter und Kind. Je nach Alter Deines Schätzchens kannst Du Dich für eins oder mehrere Angebote entscheiden.
Wichtig ist dabei, dass Du Dein Kind förderst, aber nicht überforderst. Gönnt euch auch etwas Erholung Zuhause und rast nicht von einem Kurs zum nächsten.
Besonders junge Eltern mit ganz kleinen Kindern möchten nach der Geburt den Alltag mit dem neuen Familienmitglied erst einmal entdecken. Viele Kurse beginnen schon am frühen Morgen, gönn Deinem Kind die Ruhe und entscheide Dich lieber für einen Kurs, der später am Vormittag beginnt. Jedes Kind ist unterschiedlich und möchte andere Dinge erleben. Sicher kannst Du erst einmal unterschiedliche Angebote testen und Dich dann für einen Kurs entscheiden. Wichtig ist hier natürlich immer, dass Du und Dein Kind in die Gruppe integriert werdet und euch wohl fühlt.

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