Die erste Stunde nach der Geburt

Die erste Stunde nach der Geburt

Nach einer langen und anstrengenden Geburt ist der schönste Moment, wenn das Baby in den Armen der glücklichen Eltern liegt. Eine Schwangerschaft ist bekanntlicher Weise nicht einfach.

Der einzigartige Duft des kleinen Erdbürgers nach einer langen Zeit der Schwangerschaft ist für die Eltern kaum zu beschreiben. Für Außenstehende ist die Geburt vom Neugeborenen in diesem Augenblick wie auch die Schwangerschaft vorbei. Denn eigentlich dürfte die Mutter glücklich und erleichtert mit ihrem Baby auf den Arm auf der Wochenstation die Kennenlernzeit genießen. Für die Gesundheit des Kindes wirkt sich das Wochenbett in einer guten Klinik positiv auf die Mutter aus.  Dort erhält sie kompetente Beratung  und gewinnt so Sicherheit.

Die Realität nach der Geburt sieht jedoch anders aus:

Die meisten Frauen genießen in den ersten Minuten nach der Schwangerschaft eine Euphorie und ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Andere beklagen das fehlende Kribbeln im Bauch.

Die Gesundheit im Auge behalten

Es braucht seine Zeit , bis sich bei Dir das Familiengefühl und der Stolz, Mutter zu sein, einstellt. Die Geburt fordert von Dir allen Einsatz und kann mitunter auch Schmerzhaft sein. Daher stellt sich beim Partner in der ersten Stunde meist eher ein Familien- und Glücksgefühl ein. Manche Frauen müssen nach der Schwangerschaft erst einmal mit der Situation zurecht kommen.  Erst wenn Du zur Ruhe gekommen bist, stellt sich auch Dein Mutterglück ein. Das ist nur all zu gut nachvollziehbar, und sollte von Freunden und Familienmitgliedern toleriert werden. Das Wichtigste ist, nach einer langen und schwierigen Zeit, mit einer Hebamme und einem guten Frauenarzt, die Gesundheit von Dir und Deinem Kind im Auge zu behalten.

Die Geburt: das Ende der Schwangerschaft!

Die erste Stunde nach der Geburt

Foto: Die erste Stunde nach der Geburt

Wenn Dein Baby das Licht der Welt erblickt hat, fordert Dein Körper ein hohes Maß an Aufmerksamkeit ein.

Von Außen betrachtet, passiert bei einer Geburt eine Meisterleistung im Körper: Je nach Gewicht des Babys verliert die Gebärende bis zu sechs Kilo an Gewicht inklusive Fruchtwasser. Nach etwa zwei Stunden löst sich die Plazenta.  In der Gebärmutter entsteht eine handflächengroße Wunde. So gefährlich sich das auch anhören mag, so ist es ein Wunderwerk der Natur, was anschließend passiert. Es ist nur das „weiche“ Gewebe, was an Blut verliert. Die ungefähr 290 Milliliter gleicht der Körper optimal aus, und zwar mit der Menge, was er idealerweise während der Schwangerschaft mit dem Kind im Bauch ansammeln konnte. Ist das geschafft, kann sich die Gebärmutter zusammenziehen, und ist in der Lage, sich innerhalb weniger Tage fast vollständig zu erholen und zurückzubilden.

Um das Gefühl des Mutterglücks aufrecht zu erhalten, bleibt der Endorphinspiegel ungefähr vier Stunden oben. Als Endorphine bezeichnet man körpereigene Schmerzmittel, die Dein Körper selber bilden kann. Sie haben neben den schmerzstillenden Eigenschaften, eine aufmunternde Wirkung. Auch das Wehenhormon Oxytozin sorgt für ein optimales Wohlbefinden bei Dir: Wenn die Gesundheit stimmt, dann sorgt es dafür, das die Nachwehen helfen, das die Gebärmutter kleiner wird. Dazu sorgt der Stoff dafür, das eineMutter in der Lage ist, ihr Kind anzunehmen, und das Bedürfnis verspürt, es beschützen zu wollen. Ein neugeborenes Kind in den Armen zu halten, ist für die meisten Eltern noch pures Neuland.

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