Ratschläge für Eltern mit Schreibabys

Ratschläge für Eltern mit Schreibabys

Ratschläge für Eltern mit Schreibabys sind immer wieder gefragt. Es geht also um die Fragen: Wie beruhige ich mein Schreibaby? Es ist ja nun einmal so, dass Eltern wollen, dass es dem Baby gut geht. Da bist Du nicht die einzige Person. Wir möchten Dir einige Tipps geben, die Dir helfen könnten. Aber wichtig ist auch, dass Du mit dem Baby zum Kinderarzt gehst, um zu schauen, ob mehr als nur die bekannten Drei-Monats-Koliken dahinter steckt. Wenn der Arzt keinen Grund zur Sorge findet, kannst Du unsere Ratschläge für Dich nutzen, um das Baby und auch Dich zu beruhigen.

Was sagt Dir Dein Gefühl?

Ja, das mag für Dich komisch klingen. Aber als erstes musst Du wissen, dass Du keine schlechte Mutter oder kein schlechter Vater bist, nur weil das Baby viel schreit. Vertraue Deiner Intuition. Was sagt Dir Dein Gefühl? Was könnte dem Baby gut tun? Beobachte die Momente, wenn das Baby schreit. Hast Du vielleicht bisher ein Bedürfnis übersehen? Braucht es mehr Zuwendung, bei manchen Babys ist dem so, dass sie mehr Kuscheleinheiten und die Nähe zu den Eltern brauchen. Hat es Hunger oder Durst? Möchte es eine neue Windel? Ist es im Raum zu hell oder zu dunkel? Oder ist es vielleicht sogar zu laut? Versuche diese Bedürfnisse in Ruhe durchzugehen und zu sehen, was das Baby beruhigen könnte.

Ratschläge für Eltern mit Schreibabys

Rituale und ein fester Rhythmus sind wichtig

Wenn Du ein Schreibaby hast, musst Du Deinem Nachwuchs vor allem feste Rituale bieten. Diese werden dem Baby nämlich Sicherheit vermitteln. Natürlich haben die Kleinsten noch kein richtiges Zeitgefühl. Aber sie wissen doch, was nach dem oder dem folgt. Und manchmal brauchen sie genau dies und schreien deshalb. Du hast vielleicht schon einen Rhythmus gehabt und hast diesen aber geändert? Vielleicht weil die anderen Kinder mehr Beachtung brauchen, weil auch die Tiere Rituale haben und brauchen, weil die Nachbarn oft wegen irgendwas schimpfen oder was auch immer.

Du solltest wissen, dass gerade Schreibabys Schlaf brauchen. Und wenn dann der Besuch bei Oma anstehen würde, musst Du diesen halt absagen. Auch das Babyschwimmen kann nicht so wichtig sein, wenn der Nachwuchs gerade selig schlummert. Wenn ein Baby ständig im Schlaf gestört wird, auch wenn es oft wieder weiter schläft, bedeutet dies Stress und das macht sich durch die Schreiattacken bemerkbar. Am besten beachtest Du hier, dass Dein Baby meist nach Wickeln und Essen nur eine bis 1 ½ Stunden wach ist und dann wieder Schlaf braucht. Gerade für Schreibabys ist der Rhythmus enorm wichtig! Daher muss ein fester Tages- und auch Nachtablauf gegeben sein. So kann sich das Baby geborgen fühlen. Auch durch intensiven Körperkontakt kann sich ein Baby sicher fühlen.

Auch beim Schlafen sollte es Rituale geben

Dein Baby braucht Sicherheit, Dein Baby muss sich wohlfühlen können. Somit solltest Du dir schon von Anfang an, ein Ritual einfallen lassen, wenn der Wurm ins Bettchen soll. Du kannst ein Schlaflied singen, das Baby dabei streicheln oder nur Deine Hand auf Bauch oder Rücken des Babys auflegen. Du kannst aber auch ebenso eine Spieluhr aufziehen und leise aus dem Raum gehen. Wichtig ist auch, immer auf die gleichen Raumverhältnisse zu achten. Entweder immer hell oder immer dunkel. Der Wechsel kann Babys irritieren. Du könntest auch das Baden zu einem Ritual werden lassen, entweder direkt für den Morgen oder für den Abend. Oder aber Du massierst das Bäuchlein, was gerade bei Koliken für die Kleinen sehr angenehm sein kann.

Die Federwiege hat schon oft geholfen

Die Federwiege ist eine tolle Erfindung, denn sie hat eine geschlossene Form, wodurch die Babys sich viel wohler fühlen. Auch die Reize sind viel weniger. Dank der sanften Bewegungen in der Federwiege schlummert das Baby recht leicht ein.

Auch das Pucken könnte hilfreich sein. Das heißt, Du packst deinen Wurm richtig fest in eine Decke ein, die Arme können nicht mehr bewegt werden. Dies klingt erst einmal ein wenig grausam, ist es aber nicht. Denn das Baby kommt aus Deinem Bauch, wo es sehr beengend war. Und das kann dem armen Baby einfach fehlen. Daher solltest Du beide Varianten einfach mal ausprobieren. Manche Schreibabys werden dadurch komplett ruhig. Bei uns kannst den Cosyme© Puck und Schalfsack kaufen. Dieser ist zunächst ein Schlafsack, denn Du bei Bedarf  ganz einfach in ein Pucksack verwandeln kannst.

Was dem Baby fehlen könnte

Neben dem engen Kontakt zur Mama, könnten dem Baby auch die Geräusche im Mutterleib fehlen. Ob dies so ist, findest Du recht schnell heraus. Viele Eltern stellen einen Fön an und das Baby ist wieder ruhig. Andere Leute machen einfach Schhhh und schon ist Ruhe. Probiere es einfach mal für Dich aus und schaue, wie das Baby reagiert und ob es sich beruhigt.

Tagebuch bei einem Schreibaby führen

Keine Sorge, Du sollst nicht aufschreiben, wie es Dir Tag für Tag mit dem Baby geht. Du sollst aber aufschreiben, wann das Baby geschrien hat. Und nicht nur das. Bitte notiere auch, wenn Du es gefüttert hast, wann es geschlafen hat, wann es gewickelt und umgezogen wurde, wann es gebadet wurde und mehr. Auch die Schmusezeiten solltest Du notieren. So entsteht eine klare Dokumentation und Du kannst eventuell gut erkennen, wann das Baby immer schreit. Vielleicht vermisst Dein Nachwuchs etwas. Vielleicht hat es eher Hunger, vielleicht mag es das Baden nicht, vielleicht hast Du ein Baby, das keine Windel mag, die auch nur einen Hauch feucht ist.

Du solltest auch notieren, wie du versucht hast, das Baby zu beruhigen. Du musst aufschreiben, was am besten bei dem Nachwuchs geholfen hat und wodurch das Schreien aufgehört hat. Wenn sich ein Muster erkennen lässt, und Du kannst das Tagebuch auch ruhig dem Kinderarzt zeigen, kannst Du auch besser handeln.

Das perfekte Gleichgewicht aus Schreien und Nicht-Schreien lassen

Man kennt sie zu gut, die Ratschläge von allen Menschen. „Schreien hat noch nie geschadet“ oder „Sei doch froh, dass es so aktiv ist, dein Baby!“ oder „Ich finde ja, du lässt das Kind viel zu viel schreien. Tue doch mal was“. Nimm Dir davon nichts an, diese Sprüche bekommt man als Eltern ständig zu hören. Wichtig ist, dass Du weißt, dass das Baby nicht extra schreit, dass kann es erst mit ca. 6 Monaten. Wenn Dein Baby schreit, passt ihm etwas nicht, will es Dir etwas mitteilen. Daher ist es nicht verkehrt, wenn Du das Baby nicht schreien lassen möchtest. Manchmal kann es auch hilfreich sein. Denn wenn Dein Baby merkt, Mama oder Papa kommen, wenn ich einmal schreie und zwar sofort, ist es beruhigter.

Brauchst Du hingegen einfach eine Auszeit, weil das Schreien durchaus an die Nerven gehen kann, darfst Du es auch schreien lassen. Wenn Du alles versucht hast und nichts hilft, lasse es schreiben, aber lasse es nicht alleine. Wenn Du akzeptieren kannst, dass Du ein Schreibaby hast und es nicht an Dir liegt, geht es Dir damit besser. Du bist weniger gestresst und kannst das Baby einfach auf den Arm nehmen, die Körperwärme spüren lassen und leise reden. Ob nun mit dem Baby, mit dem Besuch oder mit Dir selbst.

Manche Eltern haben das Gefühl, die Nerven zu verlieren, wenn das Baby schreit und schreit. Man wird immer verzweifelter, weil nichts zu helfen scheint und natürlich ist das Geschrei selbst auch belastend. Wenn es Dir so ergeht, lege das Baby hin und verlasse den Raum. Nutze für wenige Minuten einen MP3 Player oder die Anlage mit Kopfhörer und versuche mal ein Lied lang zu entspannen. Vielleicht kannst Du aber auch mal die Verantwortung abgeben und einen Spaziergang genießen und neue Kraft tanken. Ja, manche Eltern wollen das Schreibaby nicht alleine lassen. Aber das Baby eventuell sogar anzuraunzen, es solle doch jetzt mal aufhören, ist keine Lösung, kann aber mit der Zeit passieren. Daher ist es wichtig, kleine Pause für sich zu finden.

Fazit

Diese Tipps solltest Du für Dich umsetzen, wie vielleicht auch den Fliegergriff oder die ständige Bauchmassage. Vielleicht hilft auch das Autofahren oder der Ausflug im Kinderwagen? Sprich auf jeden Fall mit anderen Eltern von Schreibabys und mit dem Kinderarzt. Unsere Tipps sollten aber ein wenig Hilfe mit sich bringen!

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